Über mich

Als damals 1977 im Westen der “deutsche Herbst” tobte, erblickte ich im ruhigen Magdeburg das Licht der Welt. Mit meinen mittlerweile 33 Jahren habe ich eine tolle Freundin an meiner Seite und mit ihr zusammen eine sehr süße, kleine, aufgeweckte Tochter.

Eine recht interessante Zeit hatte ich am Hegel-Gymnasium, wo ich 1996 das Abitur ablegte. Im Bunde mit einigen Schulfreunden und bekannt als “Vereinigte Schulklub J.” veranstalteten wir regelmäßig – damals legendäre – Schuldiskos, betrieben unseren Schulklub mit Billardtisch und Hifi-Anlage und gaben die Schülerzeitung “UdF – Ursprung der Fehler”, ein zu dieser Zeit in Insiderkreisen hochgelobtes Trendmagazin, heraus.

Anschließend folgte 1996/1997 das Pflichtprogramm des damaligen männlichen Bundesbürgers. Anstelle des vom Kreiswehrersatzamt gewünschten Grundwehrdienstes zog ich es moralisch vor, mich zivil zu betätigen. Daher verbrachte ich 13 Monate in der Rettungsstelle des Städtischen Klinikums Magdeburg am damaligen Standort Altstadt, wo ich so einiges Sinnvolles lernte, zum Beispiel, dass Blinddarmentzündung bei Medizinern Appendizitis heißt oder auch, wie man am besten mit betrunkenen Patienten umgeht, die wegen wiederholten Prügelns mit Kopfverletzungen des Nachts in die Klinik eingeliefert werden. Alles in allem war es eine sehr lehrreiche und angenehme Zeit. Anschließend studierte ich – dem Zeitgeist entsprechend – sechs Semester an der Hochschule Magdeburg-Stendal Gesundheitsförderung und -management.

2002 konnte ich endlich mein Wunschstudium an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg beginnen. Im Magisterstudiengang bemühte ich mich eifrig bis leidenschaftlich um wissenschaftliche Kenntnisse und Erkenntnisse in der Germanistik, Pädagogik und Soziologie. Ein Teil meiner bisherigen Hausarbeiten aus allen drei Studienfächern ist bereits veröffentlicht worden und kann bei Interesse über hausarbeiten.de und amazon.de bezogen werden. Das Thema der Magisterarbeit in meinem Hauptfach Germanistik mit Studienschwerpunkt Sprachwissenschaft (v.a. politische und Mediensprache) war die wissenschaftliche Analyse der politischen Sprache im Landtagswahlkampf in Sachsen-Anhalt 2006 und wurde mit 1,7 bewertet. Wenngleich ich wegen zahlreicher Nebenjobs und meiner Vaterschaft etwas mehr Zeit benötigt habe, konnte ich mein Studium im Juli 2009 mit der Gesamtnote 1,6 beenden und darf mich seither Magister Artium (M.A.) nennen.

Neben dem Studium habe ich bisher immer nebenbei gearbeitet, einerseits wegen des Geldes (das versteht sich!) und andererseits wegen wichtiger Erfahrungen. Alles in allem ist die Liste recht bunt und quasi nur ein Ausschnitt. Den Sommer 2002 verbrachte ich beispielsweise in Kroatien, um dort als Chefkoch für einen Kinder- und Jugendreiseveranstalter zu arbeiten. Meine Aufgabe war es, gemeinsam mit zwei Küchenhilfen täglich etwa 80 stets hungrige Teenager satt zu kriegen und darüber hinaus kulinarisch zufrieden zu stellen. Es war viel und harte Arbeit, hat auch aber einigen Spaß gemacht. Letztlich wurde die wenige Freizeit auch gut gestaltet: so saß ich das erste Mal auf einem Jet-Ski, cruiste mit einem Motorroller an der Adria entlang und machte einen Ausflug nach Venedig.

Des weiteren bin ich seit langem dem Theater Magdeburg sehr verbunden. Neben zahlreichen DJ-Auftritten seit 2002 war ich dort nebenberuflich zeitweise bei der Bühnen- und Tontechnik beschäftigt, im Jahr 2004 dann auch in der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit für die Außenwerbung und das Marketing des Theaters zuständig.

Das Jahr 2005 war innenpolitisch insgesamt sehr spannend. Der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder hatte am 01. Juli 2005 im Deutschen Bundestag die Vertrauensfrage in der Absicht gestellt, Neuwahlen anzustreben. Nachdem das Parlament ihm das Vertrauen vorenthalten hatte, löste Bundespräsident Horst Köhler das Parlament auf und ordnete Neuwahlen an. In dieser Zeit war ich im Wahlkreisbüro des 2009 in den Ruhestand verabschiedeten Bundestagsabgeordneten Dr. Uwe Küster beschäftigt und folglich mittendrin im kurzen, doch heißen Bundestagswahlkampf. Für mich galt es unter anderem, Pressemitteilungen zu verfassen, Veranstaltungen vorzubereiten und Wahlkampfaktionen durchzuführen.

Im Oktober 2005 wechselte ich ins Fraunhofer-Institut IFF, um dort bis Juli 2006 als Assistent ein von der Europäischen Kommission gefördertes Projekt zur Innovationsförderung inhaltlich und organisatorisch zu unterstützen. Von August 2006 bis Juni 2007 arbeitete ich dann bei der Teleport Sachsen-Anhalt GmbH in Barleben, um ebenfalls ein von der Europäischen Kommission gefördertes Projekt zu unterstützen, das sich vorrangig mit den Themen e-Government und e-Democracy auseinandersetzt. Von März 2009 März bis Mitte Mai arbeitete ich dann als Redakteur für das Magdeburger Stadtmagazin DATEs – eine Arbeit, die meinen Vorstellungen von Kreativität, Eigeninitiative und Selbstorganisation sehr entgegenkam und insgesamt großen Spaß machte. Seit Mitte Mai 2010 arbeite ich für den Magdeburger Bundestagsabgeordneten Burkhard Lischka. Bis Ende 2011 war ich im Berliner Abgeordnetenbüro zuständig für die gesamte Terminkoordination, für die allgemeine Büro-Korrespoendenz, für politisch-inhaltliche Zuarbeiten und Öffentlichkeitsarbeit einschließlich Veranstaltungsorganisation. Seit Januar 2012 arbeite ich für Burkhard Lischka nun im Magdeburger Wahlkreisbüro als Büroleiter.

Dennoch bleibt natürlich an den Wochenenden weiterhin Zeit für DJ-Auftritte in und um Magdeburg. Ob Hochzeitsfeier, Firmenjubiläum oder Studentenparty – DJ Hueppfer ist nach wie vor mit seinem musikalischen Schatzkiste am Start.

Dennis Hippler a.k.a. DJ Hueppfer
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