DJ Hueppfer in der Baracke
Januar/Februar 2008
Seit Anfang Januar 2008 rocke ich als einer der insgesamt vier Resident-DJs in der Baracke das Haus. Der älteste Studentenclub Magdeburgs inmitten des Universitäts-Campus lockt seit eh und je mit unschlagbar günstigen Preisen und interessanten Live-Konzerten. Darüber hinaus steppt an zwei Tagen pro Woche der Bär, fließen Bier und Schweiß, wenn die Heizer kommen: immer dienstags ab 22 Uhr zur Oldie-Disco und immer samstags ab 23 Uhr zur Disco Querbeet. Weitere Infos findet Ihr sowohl auf der Homepage der Baracke als auch auf urbanite.de – dort zusätzlich mit vielen Party-Pics.
Nachruf – Baracke, Rest In Peace!
Als mich der Geschäftsführer des ältesten Studentenclubs Magdeburgs Mitte November letzten Jahres anrief und fragte, ob ich Lust und Zeit hätte, ab Januar regelmäßig in der Baracke aufzulegen, sagte ich nach einem persönlichen Gespräch spontan zu. Zwei Termine pro Monat – das klang gut: jeweils einen Dienstag Baracke Classics und einen Samstag Disco Querbeet. ‚Frischer Wind’ sollte in den Laden, ein neues und doch bekanntes Gesicht mit neuen Ideen und eigenem Stil.
Ich war in froher Erwartung. Und so tat ich den Hinweis des Geschäftsführers, es laufe nicht immer alles rund, manchmal gehe es zu wie im Kindergarten und ich werde schon noch meine eigenen Erfahrungen mit einigen Leuten vom Personal machen, erst einmal ab. Ich erlebte vier lange, amüsante Abende in der Baracke, mit richtig guter Partystimmung, wie es sich gehört: das zahlreiche Publikum tanzte und tobte, rockte gut ab und … machte auch sehr gute Umsätze.
Entgegen all diesen positiven Anzeichen währte meine Zeit als DJ in der Baracke dennoch nur kurz. Nach meinem letzten Einsatz am Samstag, den 23.02.2008 kam dann das Aus. In einem Gespräch mit dem Geschäftsführer stellte sich heraus, dass sich einer der Gesellschafter in seiner Eitelkeit gekränkt fühlte, da ich ihn nicht gegrüßt hätte. Wie auch – weder war mir dieser vorstellt worden noch hatte er sich selbst bei mir vorgestellt, trotz mehrfacher Gelegenheiten. Da sei leider nichts zu machen, trotz der super Umsätze, trotz der guten Mucke und eines vollen Hauses, wie mir vom Geschäftsführer persönlich bestätigt wurde: Eitelkeiten sind eben Eitelkeiten. Das – so sollte sich also nun für mich herausstellen – war also mit Kindergarten gemeint. Also, Jungs und Mädels, wenn Ihr mal wieder in der Baracke seid, dann grüßt am besten jeden. Für mich heißt es gezwungenermaßen: Baracke, Rest In Peace!